Blog

  • Der Mensch und die Tiere

    Wie aus der Verbundenheit eine Wahrnehmung wächst

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  • Kunst aufs Land

    Über öffentliche Mittel und ihre Logiken

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  • Coffee to throw

    Der herbe Winter hat sich zurückgezogen. Die Sonne scheint mit einer wilden Entschlossenheit, der Wind macht Pause. Die Wiesen sind noch fahl, aber die Vögel legen schon los. Der letzte Raureif lässt sich unschwer vom Auto kratzen. An dem Tag, an dem er ganz ausbleibt, steige ich endlich wieder aufs Fahrrad. Ich fahre unter den…

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  • Das Weihnachtsessen

    Die Mutter war wunderlich geworden. Sie provozierte, das hatte sie früher nicht gemacht. Und sie brachte alles durcheinander. War das Demenz? Das konnte Tamara nicht einschätzen. Ihr Verhalten war irritierend und fehlerhaft, aber zugleich von beunruhigender Treffsicherheit. Sie wirkte nicht tatterig, sie beherrschte jede Situation, auch wenn sie dabei Unsinn redete. Zumindest schien es so.…

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  • Ein anderes Spiel

    Wie sich die Universitäten verändert haben

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  • Zille am Bruchsee

    Unser kleiner Dorfsee entstand vor beinahe 200 Jahren bei einem verheerenden Hochwasser. Die Alte Oder, damals schon nach beiden Seiten von Deichen begrenzt, schwoll massiv an, bis schließlich auf einer Seite der Deich brach. Das hier ausströmende Wasser kolkte ein riesiges Loch aus. Als es schließlich wieder abgeflossen war, blieb der kleine See übrig. Es…

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  • Stare in Not

    Vor 18 Jahren kaufte ich Haus und Grundstück. Der vormalige Besitzer wies mich auf zwei Kirschbäume hin. „Der da ist hoch und alt, da kommt man nicht zum Zug. Der ist für die Stare. Aber bei diesen hier können sie gut ernten.“ So war es auch. Wir überließen einen großen Teil der Kirschen des alten…

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  • Rechenleistung am Lagerfeuer

    Ein Mundart-Dialog

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  • Lügner zu sein

    Wer einmal wissentich falsch Zeugnis gibt, der ist ein Lügner, wird von Gott geliebt.

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  • Abwartend skeptisch, aus Gründen

    Eine Spurensuche bei Jugendlichen auf dem Land

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  • Die Larve

    Leo war nie ein guter Weihnachtsmann gewesen.

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  • Nachdenken über die Friedensarbeit

    Frieden ist nicht einfach die Abwesenheit von Krieg.

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  • Haltung, Ordnung, Erdung

    Eine kleine Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen Haltungsboom

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  • Reden_10 Reden lernen

    Seit Kindertagen interessiere ich mich für Geschichte, weil mich das Gefühl umtreibt, dass wir hineingeboren werden in eine Welt, zu der wir uns verhalten müssen und zwar in einer Weise, die wir oft genug nicht frei bestimmen können. Geboren von unserer Mutter und schon dabei mitgeprägt von unseren Vorfahren und Traditionen, drücken uns die Verhältnisse…

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  • REDEN 09_Brustton der Überzeugung – leicht gemacht

    Wollen Sie in der Öffentlichkeit rhetorische Gewinne erzielen, empfiehlt es sich, an ihrem persönlichen Brustton der Überzeugung zu arbeiten.

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  • Geburtstag

    Es reicht nicht für ein ruhiges Wort, so viel, so laut, chaotisch! Mein Haus zu eng, ein falscher Ort, und ich darin: idiotisch.

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  • REDEN 08_Ruhig werden und bewusst arbeiten

    Die Ausbeutung alles Menschlichen für den Mehrwert, den Profit, das ist das kapitalistische Grundprinzip unserer Gesellschaft. Es greift in die Kultur hinein, die sich rechtfertigen muss, die ihre Besucher und ihre Seitenklicke abrechnet.

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  • REDEN 07_Reden oder Zuhören

    Gewählt ist dieses Thema. Dieses Thema geht von einer Person aus, die ich das Individuum nennen möchte. Das Individuum möchte sprechen. Damit das Individuum sich mit seiner Sprache aber entfalten kann, benötigt dieses Individuum auch ein zweites Individuum, welches dieser Sprache zuhört. Die Frage ist also nur einseitig oder nur in eine Richtung gefasst, sie…

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  • REDEN 06_Ich bin traurig,

    Nach fast 3 Jahren habe ich mich getraut, sie anzurufen, wie es ihr denn geht, ob sie überhaupt noch lebt.

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  • REDEN 05_Auf dem Weg nach Dachau

    „Machen Sie sich keine Sorgen“, füge ich hinzu. „Ich bin vollkommen gesund!!“

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  • Der dunkle Grund von Bullerbü

    Ein Essay zur Osterzeit

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  • REDEN 04_Anmut sparet nicht noch Mühe

    Ausgerechnet Anmut! Dieses Wort klingt für uns heute ein wenig angestaubt, dabei schwingt so viel darin mit.

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  • Rückenschmerzen

    Es war einmal ein alter Mann. Der besuchte seinen Sohn im Bruch. Dort saßen viele Menschen um seinen Sohn herum und erzählten. Der Alte begrüßte seinen Sohn und seine Gäste und setzte sich ein bisschen abseits auf die Ofenbank. Er lauschte dem Gespräch. Es schien um Krankheitssachen zu gehen. Alle schnatterten wie die Enten durcheinander.…

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  • REDEN 03_Vergegnung

    Ob es wohl möglich sei, alle Probleme zwischen Menschen zu bewältigen, ja gar zu lösen?

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  • Datenschutz und Nutzungserlebnis – eine Lektüre

    Ein Gesundheitshersteller will seine Gesundheitsprodukte bei gesundheitsbewussten Nutzern, die in der Stadt leben, vor Feierabend bewerben. Die Werbung wird Benutzern, deren Standort darauf hindeutet, dass sie sich in der Nähe einer Gesundheits-Filiale befinden, vor 18:30 Uhr auf einer Seite mit ähnlichen Inhalten (z. B. einem Artikel über Gesundheitsmaßnahmen) angezeigt.

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  • REDEN 02_Das Ende als Anfang

    Du meinst, ich habe mich verrannt. Ich meine, Du bist nicht ehrlich.

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  • REDEN 01_Wir müssen reden…

    Es braucht auch die Sehnsucht, das Gute und Schöne zurückzuholen in den ureigenen, persönlichen, zwischenmenschlichen Bereich.

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  • Advent 23

    Gebrauchstexte für die bevorstehenden Konzerte des Cantus Überland

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  • Das Paria-Prinzip

    Sondert eine Gesellschaft einen Paria oder eine Gruppe von Parias aus, hat dies gravierende Auswirkungen auf ihr Zusammenleben. Man tut damit nicht nur Unrecht an den Ausgestoßenen, man unterwirft sich selbst einem Regelwerk, demzufolge man selbst immer befürchten muss, ausgestoßen zu werden.

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  • Ich wollt, ich hätt Musik gelernt

    Wie traurig bin ich gar und ganz, dass ich kein Musikante, der aufspielt anderen zum Tanz, den man als Freund erkannte.

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  • REDEN_Ein Aufruf

    Eine Initiative von Kenneth Anders und Ulrike Meier Mit wem reden wir noch, und worüber? Mit wem möchten wir nicht mehr reden, und was stellen wir nicht mehr zur Debatte? Ist unser Sprechen öffnend, welterschließend, oder ist es Selbstbestätigung? Haben wir das Gefühl, dass unser Sprechen etwas ändert? Sprechen wir gegen Wände, kommen wir überhaupt…

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  • Holz heizen

    Plötzlich, von einem Tag auf den anderen, waren ihre Heizmethoden auch moralisch in Verruf geraten.

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  • Der Alte und sein Handwerk

    Jetzt ist der alte Mann auf seinem Hof und hält diesen zur Selbsternährung.

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  • Die Saunagänger

    In einer Zeit der Überkommunikation ist es nicht möglich, die Wahrheit zu erkennen.

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  • Gut, böse, richtig, falsch, klug, unklug

    Ein Fragment über Moral, Ethik, Einsamkeit und Kommunikation

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  • Corona auf dem Land

    Das soziale Gelingen oder das Versagen, beides tritt nirgendwo deutlicher zutage als dort, wo du und ich sich gegenüberstehen.

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  • Rangfolgen beim Begrüßen

    Alles in allem, so will es mir scheinen, ist es ein Nachteil, der einer demokratischen Gesellschaft aus der Begrüßungshudelei erwächst.

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  • Auf der Jagd nach gelben Säcken

    Über Mangelwirtschaft und Nostalgie

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  • Über das Tragen eines Hutes

    Ist es nicht so, dass der Verrückte etwas Verrücktes tut, weil er sich nicht früher und besser vor der Welt geschützt hat?

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  • Aus der Schwäche heraus

    Manchmal fühlt man eine grenzenlose Schwäche. Sie ist ermöglicht die besondere Stärke der Kultur.

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  • Die Reglementierung des Zugangs

    Seit nun fast zwei Jahren ist der Zugang zu Veranstaltungen eingeschränkt.

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  • Das Lied von der Öffentlichkeit

    Im Blaumann oder im Abendkeid – das ist die Idee der Öffentlichkeit

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  • Leaving Facebook

    Nächste Woche lösche ich meinen Account

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  • Mit Passierschein in den Wald – Über die Gefährdung der bürgerlichen Öffentlichkeit

    Öffentlich finanzierte Kultur muss allen Menschen offenstehen.

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  • Menschen wegwerfen – Nachdenken über die Verachtung der Anderen

    Es ist viel beklagt worden, und es ist auch wahr: In unseren Diskursen wird immer weniger beschrieben, es wird geurteilt. Jedes Ereignis muss mit einer Wertung versehen werden. Je deutlicher die Wertung ausfällt, umso schlechter ist meist die Beschreibung. Beschreibungen sind grundsätzlich offen. Man kann ihnen widersprechen, sie korrigieren, ihnen beitreten, sie fortschreiben.

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  • Im Kampfmodus nicht zu gewinnen – Bernd Stegemann über die kommunikative Herausforderung des Anthropozäns

    Mit unserer Öffentlichkeit ist etwas nicht in Ordnung, das empfinden derzeit viele. »Würde man sie als Person beschreiben, so wäre man ungern in ihrer Nähe. Sie ist reizbar, versteht alles falsch, reagiert auf die leisesten Töne mit aggressiver Zurechtweisung, und sie stellt sich taub, wenn sie kritisiert werden soll. Die Öffentlichkeit ist ein unangenehmer Zeitgenosse…

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  • Die Wucht des Zweifels. Michael Niemis Roman »Wie man einen Bären kocht«

    Die Welt mag groß sein, aber Pajala ist größer. Zwanzig Jahre, nachdem Matti und Niila hier in »Populärmusik aus Vittula« den Rock ´n Roll entdeckt haben, finden wir uns am selben Ort wieder, dieses Mal aber mitten im neunzehnten Jahrhundert, zwischen Armut, Alkohol, Gewalt und Angst, aber auch umgeben vom religiösem Erweckungsgeist, wissenschaftlicher Aufklärung und…

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  • Leid und Glück der Ressource – Der Roman »Spätholz« von Walter Kauer

    Eines meiner wichtigsten Bücher ist der kleine Roman »Spätholz« von Walter Kauer. Ich habe ihn bestimmt fünfzehnmal verschenkt, beim größten globalen Versandhandel wird das Exemplar einer alten Rowohlt-Ausgabe für den verwirrend niedrigen Preis von einem Cent gehandelt. Das Buch erzählt die Geschichte des armen Bergbauern Rocco Canonica im Tessin, dessen Tal für einen Staudamm geflutet…

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