AUFLAND VERLAG Croustillier

BÜCHER FÜR LANDSCHAFTEN

Aufland Verlag Croustillier Menschen leben nicht irgendwo, sie leben an Orten, in Landschaften und Regionen. Welches Leben ermöglichen uns diese Räume? Wie lassen sie sich gestalten?
Was macht sie aus und wie prägen sie wiederum uns? Diese Fragen kann weder
das Stadtmarketing noch ein Demografieinstitut beantworten, denn es sind öffentliche Fragen, die nach Diskursen verlangen.

Die Bücher im Aufland Verlag wollen diese Diskurse anstiften und bereichern. Sie betrachten die Entwicklung von Landschaften, die Veränderungen des Landlebens
und die Debatten zur Regionalentwicklung. Von der Kolumne bis zum Roman, vom Lehrmaterial bis zum wissenschaftlichen Text oder zum Kunstbuch nutzen sie verschiedene Sprachen für die Auseinandersetzung über unser Leben im Raum,
in der Landschaft. Es sind dringend benötigte Bücher, wie wir meinen.

NEU im Aufland Verlag

Ein Sommer in der Uckermark

Ein Sommer in der Uckermark ist eine Einladung, in die besondere Wirklichkeit eines Dauercampingplatzes und in den Reiz einer einzigartigen Landschaft einzutauchen. Für wenige Tage aber regelmäßig entrückt vom Alltag in der Stadt, öffnet sich der Blick auf das eigene Leben, für Land und Leute und weitet sich zu einem Plädoyer für einen behutsamen Umgang mit Landschaft überhaupt.

Bauen

Häuser bergen Geschichten. Wir wollten herausfinden, wie sich die Leute, vermittelt über ihre Häuser, auf die Landschaft des Oderbruchs einlassen. Welche Erfahrungen haben sie beim Ausbau gemacht, was haben sie entdeckt, welches Wissen haben sie sich angeeignet? Was macht die Baukultur einer Region eigentlich aus und wo ist sie zu finden – bei der handwerklichen Kunst des Zimmermanns, beim selbstbewussten Zupacken des Laien, in den verwendeten Baustoffen oder irgendwo dazwischen? Was geschieht mit den agrarischen Siedlungsstrukturen, mit den Bauernhöfen und ihren Gebäuden, wenn sich die Formen des Lebens und Arbeitens drastisch ändern? Und könnte es sein, dass das Bauen eine der wichtigsten Quellen und räumlicher Ausdruck ländlicher Kultur überhaupt ist, weil es mit dem Selbsterhalt der Menschen in einer engen Beziehung steht? Was bedeutet das wiederum für das Verwaltungshandeln, für den Markt, für die gegenseitige Hilfe? Um diesen Fragen nachzugehen, haben wir knapp 30 Personen nach ihrer Geschichte von Haus und Landschaft gefragt. Es sind es sehr unterschiedliche Menschen. Manche leben in der zehnten Generation im Oderbruch, andere sind gerade erst gekommen. Manche haben nie einen fremden Handwerker in ihr Haus gelassen, andere haben alles bauen lassen. Manche sind arm, andere kennen keinen Mangel. Es waren Frauen und Männer, Junge und Alte, Arbeiter, Architekten und Angestellte.