AUFLAND VERLAG Croustillier

BÜCHER FÜR LANDSCHAFTEN

Aufland Verlag Croustillier Menschen leben nicht irgendwo, sie leben an Orten, in Landschaften und Regionen. Welches Leben ermöglichen uns diese Räume? Wie lassen sie sich gestalten?
Was macht sie aus und wie prägen sie wiederum uns? Diese Fragen kann weder
das Stadtmarketing noch ein Demografieinstitut beantworten, denn es sind öffentliche Fragen, die nach Diskursen verlangen.

Die Bücher im Aufland Verlag wollen diese Diskurse anstiften und bereichern. Sie betrachten die Entwicklung von Landschaften, die Veränderungen des Landlebens
und die Debatten zur Regionalentwicklung. Von der Kolumne bis zum Roman, vom Lehrmaterial bis zum wissenschaftlichen Text oder zum Kunstbuch nutzen sie verschiedene Sprachen für die Auseinandersetzung über unser Leben im Raum,
in der Landschaft. Es sind dringend benötigte Bücher, wie wir meinen.

NEU im Aufland Verlag
Buchpräsentation am 18. Januar 2019 um 15 Uhr im Oderbruch Museum Altranft

Landwirtschaft

Hier die verhasste industrielle Landwirtschaft, die Überdüngung des Grundwassers, die Verarmung der Feldflur, die Massentierhaltung und der Pestizideinsatz, dort die ökologische Landwirtschaft, die kleinen bäuerlichen Strukturen, die besseren Tierhaltungsformen und überhaupt eine schönere und gesunde Welt. Tatsächlich sind diese vermeintlichen Lager viel unübersichtlicher. Unter dem Stichwort „integrierte Landwirtschaft“ gehen die Wirtschaftsweisen immer häufiger ineinander über, andere differenzieren sich aus und spezialisieren sich. Der Rationalisierungsdruck lastet gleichwohl auf allen Betrieben. Die im Werkstattbuch LANDWIRTSCHAFT versammelten 20 Berichte von Landwirten aus dem Oderbruch und die Fotoserien von Ulrich Seifert-Stühr und Stefan Schick geben facettenreiche Einblicke in die gegenwärtigen Arbeitswelten. In Zeiten, in denen der Agrardiskurs moralisch aufgeladen ist und eine Verständigung zwischen den Landwirten und der Gesellschaft immer schwieriger wird, lenkt dieses Buch die Aufmerksamkeit auf die Geschichte der verschiedensten Betriebe und auf das Erfahrungswissen aus der täglichen Praxis. Es lädt dazu ein, sich ein offenes und unverbrauchtes Bild von den Konflikten zu machen, in denen die Landwirtschaft heute steht.